HOLZENERGIE

Schnelle Systemintegration gibt Standorten neues Leben

Holzpellets können nach entsprechender Umrüstung in bestehenden Kohlekraftwerken verlässlich und bedarfsgerecht eingesetzt werden und bieten Kunden auf der ganzen Welt eine schnell verfügbare, erneuerbare Brennstoffquelle, die den ökologischen Fußabdruck der Strom- und Wärmeproduktion verbessert. Energiegewinnung aus nachhaltiger Biomasse auf Holzbasis trägt dazu bei, fossile CO2-Emissionen und die Abhängigkeit von Kohle und Gas zu reduzieren, während das Zieldreieck aus Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit gewährleistet wird.

 

 

GRÜNE WÄRME & STROM

Nachhaltige Versorgungssicherheit

Holzpellets ergänzen den bestehenden fluktuierenden erneuerbaren Energiemix ideal. Im Unterschied zur Windkraft und Photovoltaik kann die Erzeugung von Strom und grüner Wärme aus Holzenergie bedarfsgerecht erfolgen und ist nicht von Witterungsbedingungen abhängig. Die Substitution von Kohle durch nachhaltige Holzenergie ist daher einer der erprobtesten und schnellsten Wege der Systemintegration erneuerbarer Energien in den bislang für die Versorgungssicherheit unabdinglichen Kohle- und Gaskraftwerken. Zudem kann mit dem Einsatz von Holzpellets in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) die Dekarbonisierung der Wärme entscheidend vorangebracht werden.

PLANUNGSSICHERHEIT

LANGFRISTIGE LIEFERVERTRÄGE

Als börsennotierter Marktführer mit konstantem Wachstum kann Enviva langfristige Lieferzusagen eingehen, die Kunden Planungssicherheit verschaffen. Envivas Lieferverträge sind in der Regel auf zehn bis 20 Jahre angelegt und basieren auf einem attraktiven Mix aus planbaren Lieferkosten und hoher Liefersicherheit, sowie strikten Qualitätsstandards und nachhaltiger Produktion.

PARTNERSCHAFTLICHER BEITRAG ZUR ENERGIEWENDE

Lokale Produktion & internationale Lieferketten

Grundsätzlich ist Enviva daran interessiert, einen möglichst nachhaltigen Versorgungsansatz zu finden. Die partnerschaftliche Belieferung von Biomasse-Kraftwerken aus deutschen und amerikanischen Quellen kann eine ökonomisch und forstwirtschaftlich sinnvolle Lösung sein, in deren Rahmen sich lokale Produktion und internationale Lieferketten ergänzen.
Für deutsche Forstbetriebe kann sich so eine neue Einkommensquelle aus vermeintlich wertlosem Schadholz ergeben, das oftmals keine Verwendung in Sägewerken findet, aber grundsätzlich zur Herstellung von industriellen Holzpellets geeignet ist.
Der Klimaschutz-Vorteil von Holzpellets gegenüber fossilen Energieträgern bleibt auch dann bestehen, wenn sie auf dem Wasserweg aus den USA nach Deutschland transportiert werden. Abzüglich Ernte, Produktion und Transport können durchschnittlich mehr als 85% der Treibhausgasemissionen vermieden werden, die sonst durch die Verbrennung von Steinkohle verursacht worden wären. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass auch Steinkohle lange globale Transportwege zurücklegt – etwa aus Australien oder Südamerika – bevor sie in Deutschland verstromt wird.

STÄRKUNG DER LOKALEN WIRTSCHAFT

STANDORTE ERHALTEN, ARBEITSPLÄTZE SICHERN

Neben der Sicherung von Arbeitsplätzen in den Kraftwerken und der Zulieferlogistik, können auch in der Forstwirtschaft Arbeitsplätze erhalten und möglicherweise neue geschaffen werden. Primär soll die lokale Pelletherstellung genutzt und dabei auch eine neue Verwertungsmöglichkeit für Schadholz aus deutschen Wäldern geschaffen werden. Während die herkömmliche Produktion von Pellets für Heizkessel auf der Basis von Sägerestholz erfolgt, kann bei der Herstellung von Industriepellets auch auf Schadholz zurückgegriffen werden, welches nicht für Sägewerke geeignet ist und bisher anderweitig und überwiegend nicht kostendeckend verwertet wird.
Nach Schätzung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft werden allein 2020 etwa 55 Millionen Kubikmeter Schadholz durch Extremwetterlagen, Borkenkäferbefall und unterdurchschnittliche Niederschläge anfallen. Die Pelletnutzung in Kraftwerken würde eine Nachfrage nach Industriepellets schaffen und damit einen wirtschaftlichen Anreiz bieten, dieses Schadholz zu nutzen. Dies käme sowohl den Forstbetrieben wie auch dem Ausbau der deutschen Pelletbranche zugute.